RISE: Research Internships in Science and Engineering

RISE-Stipendiatinnen forschen zur Nebenniere

„Science is universal, and I wanted to explore what is outside of my bubble.” (Jisoo Chae)

lona Berger & Sylvia Bryn Martin

 Um die Wissenschaftswelt auf der anderen Seite des Atlantiks kennen zu lernen, besuchen derzeit zwei Studentinnen aus Kanada und den USA die Labore der Medizinischen Fakultät und arbeiten an neuen Zell-Linien für die Nebennierenforschung. Jisoo Chae und Sylvia Bryn sind Stipendiatinnen des DAAD RISE Programms, ein Programm des Auswärtigen Amtes zur Förderung des internationalen Wissenschaftsaustausches. Unter der Betreuung von Doktorandinnen des Sonderforschungsbereichs TRR 205 – Nebenniere werden sie in den kommenden drei Monaten einen Einblick in die Arbeit dieses deutschlandweit einzigen Forschungsverbundes zu Erkrankungen der Nebenniere erhalten und die beiden Doktorandinnen Tina Schubert und Ilona Berger bei ihren Forschungsarbeiten unterstützen. 

Ilona Berger promoviert bei Dr. Charlotte Steenblock (MKIII, Projekt A06) und erforscht zusammen mit Sylvia Bryn Martin von der University of Victoria, wie Stress Stamm- bzw. Vorläuferzellen in der Nebenniere beeinflusst ((PhD These (Berger): ‘Novel therapeutic approaches for congenital adrenal hyperplasia (CAH)’). Die Doktorandin freut sich, durch das RISE Programm ihre Begeisterung  für das Thema Stress und Nebenniere teilen zu können:
„Bryn unterstützt mich in den nächsten drei Monaten dabei, den Einfluss von Stressfaktoren auf das Verhalten von isolierten Vorläuferzellen der Nebenniere zu  erforschen. Gemeinsam kultivieren wir die Zellen und ich zeige ihr, wie die Analyse solcher Kulturen erfolgt. Ich schätze hierbei besonders, wie durch interessante Fragen und Diskussionen das Projekt bereichert wird.“

Tina Schubert forscht in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin (KIK) bei Frau Prof. Angela Hübner (Projekt A04) an neuen Therapeutischen Ansätzen zur Behandlung von angeborener Nebennierenhyperplasie (CAH) (PhD These (Schubert): ‚Novel therapeutic approaches for congenital adrenal hyperplasia‚)und betreut Jisoo Chae von der University of Southern California:
„Jisoo unterstützt mich bei der Charakterisierung einer neuen NCI-H295RA Zelllinie, die aufgrund ihrer höheren ACTH Antwort zukünftig für in vitroExperimente genutzt werden soll. Die gemeinsame Arbeit ist dabei für mich besonders bereichernd, da ich nicht nur neuen wichtigen Input für meine Forschung bekomme, sondern auch als Supervisor und Mentorin erste Erfahrungen sammeln kann.”

Tina Schubert & Jisoo Chae

Jisoo Chae ist Studentin an der University of Southern California mit dem Hauptfach Biologie. Sie bewarb sich für das Stipendium weil sie neugierig war, wie die Labore auf der anderen Seite der Welt funktionieren. In Dresden fand die das Labor, welches zu ihrem Interessenschwerpunkt, der Endokrinologie, passte.

Sylvia Bryn Martin studiert an der University of Victoria, Canada, mit dem Schwerpunkt Neurobiologie und Statistik. Ihre Motivation für die Bewerbung basierte auf ihrem Interesse an dem Effekt von Umweltstress auf das endokrinologische Organsystem.